Peptide gehört zu den Themen, bei denen die Details mehr zählen als die Schlagzeilen. Diese Seite bündelt Hintergrund, Wirkmechanismen und die praktischen Punkte, die am häufigsten gefragt werden.
Diese Seite wurde am 2026-08-01 aktualisiert und wird regelmäßig bei neuen Erkenntnissen überarbeitet.
=== Allgemeine Kritik === Es wurde bekannt, dass das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bei der Erfassung der Todesfälle hinterherhinkte, weil kein automatisiertes System zur Verwaltung elektronisch übermittelter Meldungen an das BAG bereitstand. Zwar sei die Möglichkeit einer elektronischen Übermittlung in der Verordnung über die Meldung von Beobachtungen übertragbarer Krankheiten des Menschen vorgesehen gewesen, doch wurde bis dahin kein entsprechendes System eingerichtet. Nicht verpflichtend seien zudem Ergänzungsmeldungen gewesen, die hätten darüber Aufschluss geben könnten, wie viele Tage Patienten auf der Intensivstation verbracht und wer die Krankheit überwunden hatte. Kritisiert wurde die Ungleichbehandlung von Lebensmittel verkaufenden Marktfahrern und Detailhändlern, wo kurze Zeit nur Letztere ihre Lebensmittel anbieten durften, was sogleich (für einzeln stehende Marktstände) angepasst wurde. Ende Februar 2020 warf der Berner Epidemiologe Christian Althaus dem Bundesamt für Gesundheit BAG vor, die von der Pandemie ausgehende Gefahr zu unterschätzen. Althaus trat Anfang Januar 2021 aus der wissenschaftlichen Corona-Taskforce des Bundes aus. Der ägyptische Tourismusunternehmer und Grossinvestor in Andermatt, Samih Sawiris, kritisierte im Mai 2020 in einem Interview mit der «SonntagsZeitung» die Massnahmen der Schweiz gegen die COVID-19-Pandemie. Seiner Meinung nach stünden sie in keinem Verhältnis zu den Verlusten für die Wirtschaft. In der Schweiz gingen Milliarden von Franken verloren, damit es einige Hundert weniger Tote gäbe.
Quellen: de.wikipedia.org
Es sei aber politisch unkorrekt, solche Zweifel auszudrücken. Mitte 2020 entstanden aus den sozialen Medien heraus verschiedene Bewegungen, welche eine ZeroCovid-Strategie forderten. Die Bewegungen behaupteten unter anderem: «Der Versuch die Pandemie zu kontrollieren, ist gescheitert. Eine Güterabwägung zwischen Gesundheit, Wirtschaft und öffentlichem Leben funktioniere nicht. Der «Schweizer Weg» sei gescheitert. Die Massnahmen schränken das Leben dauerhaft ein und hätten dennoch Millionen Infektionen und Tausende Tote gebracht.» Es gab Bewegungen wie NichtMeinWeg und CoronaZero. Die Bewegungen sahen die Eliminierung der Krankheit als einzigen Weg, Wirtschaft und Gesundheit zu schützen. Im November 2020 wurden erste Mahnwachen zum Gedenken der Opfer der Pandemie durch private Initianten gehalten. Kritisiert wurde, dass die Verstorbenen und das Leid ihrer Angehörigen kaum in der Öffentlichkeit thematisiert würden. Unter anderem schrieben sie: «Der Schutz des Lebens ist eine der grundlegendsten Funktionen des Staates. Wenn der Staat hier versagt, dann kann man sich fragen, was überhaupt noch sein Zweck ist». Als im Dezember 2020 einige Spitäler vor Überlastung warnten, kritisierten gewisse Beobachter, dass die Schweiz keinen Shutdown verordnete. Kurz bevor am 18.
Quellen: de.wikipedia.org
Dezember eine allgemeine Schliessung von Gastronomie- und Sportbetrieben angeordnet wurde, kommentierte Der Spiegel, dass die Regierung aufgrund des Epidemiengesetzes zwar alleine entscheiden könne und dies im Frühjahr bereits getan habe, aber womöglich entschlossen sei, diese Macht nicht wieder «auf diese, für die Schweiz untypische Weise zu gebrauchen». Die Schweizer Politik sei auf Konsens angelegt, vieles werde lokal entschieden, es werde vor allem auf wirtschaftliche Akteure gehört und für einen Konsens seien lange Aushandlungsprozesse erforderlich.
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=== Politik === Am 15. März 2020 beschlossen die Büros von Nationalrat und Ständerat, die dritte und letzte Woche der Frühjahrssession 2020 der eidgenössischen Räte abzusagen. Auch die im Gesetzgebungsprozess so wichtigen Kommissionssitzungen wurden abgesagt. Als Begründung nannten die Parlamentsdienste die sich «rapide verschlechternde» Situation wegen des «Corona-Virus». Von diesem Zeitpunkt an regierte der Bundesrat nach Notrecht und ohne Parlament, wobei die durch ihn gesprochenen Kredite der Zustimmung der Finanzdelegation des Parlamentes bedurften und nachträglich durch die Bundesversammlung genehmigt werden mussten (Art. 28 und 34 FHG); seine Notrechtsverordnungen treten ausser Kraft, wenn er nicht spätestens nach sechs Monaten dem Parlament den Entwurf eines Bundesgesetzes oder einer parlamentarischen Notverordnung unterbreitet, welche die Notverordnung des Bundesrates ersetzen (Art. 7d RVOG). Namhafte Politiker aus allen Parteien, aber auch Rechtsprofessoren, kritisierten das Vorgehen, das ihrer Meinung nach verfassungs- und gesetzeswidrig gewesen war. Im Anschluss an die «Coronakrise» müsse sich das Parlament ausserdem einige selbstkritische Fragen stellen, so z. B. wer über den Abbruch einer Session zu entscheiden habe und wer die Parlamentsdienste beaufsichtige. Die SVP brachte gar die Forderung nach einer parlamentarischen Untersuchungskommission PUK ins Spiel. Nach Ausrufung der «ausserordentlichen Lage» am 16. März 2020 standen alle Parteien und Politiker hinter dem Bundesrats-Entscheid. Doch schon Anfang April 2020 war die Zeit der Einigkeit vorbei.
Quellen: de.wikipedia.org
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